Ratgeber

Checkliste

10

Schritte bis zum fertigen Team

Team einkleiden: Checkliste in zehn Schritten

Team einkleiden: Checkliste in zehn Schritten

Checkliste7 Min. Lesezeit

Wer ein Team zum ersten Mal einkleidet, verliert die meiste Zeit nicht bei der Produktion, sondern bei Grössen, Freigaben und Nachbestellungen. Diese zehn Schritte in dieser Reihenfolge verhindern die häufigsten Fehler. Planen Sie insgesamt sechs Wochen bis zur Übergabe ein.

Die zehn Schritte in der richtigen Reihenfolge

  1. 01Bedarf festlegen: Welche Funktionen bekommen welche Kleidung? Ein Lagermitarbeiter braucht anderes als der Aussendienst.
  2. 02Stückzahl je Person bestimmen. Für täglich getragene Kleidung sind drei Garnituren üblich, damit gewaschen werden kann, ohne dass jemand ohne dasteht.
  3. 03Grössen im Team abfragen, schriftlich und mit Hinweis auf die Grössentabelle des Herstellers. Konfektionsgrössen unterscheiden sich zwischen Marken deutlich.
  4. 04Muster bestellen, wenn Passform oder Material unklar sind. Das kostet eine Woche und spart im Zweifel eine Fehlbestellung für das ganze Team.
  5. 05Logo in Vektorform bereitstellen und festlegen, an welcher Position es sitzen soll: Brust links, Rücken, Ärmel, Kragen.
  6. 06Veredelungsmethode wählen oder vorschlagen lassen. Sie hängt von Logo, Menge und Material ab.
  7. 07Offerte einholen und dabei die Mengenstufen prüfen. Oft liegt die nächstgünstigere Stufe nur wenige Stück entfernt.
  8. 08Entwurf freigeben. Legen Sie vorher fest, wer freigeben darf und wer vertritt, wenn diese Person abwesend ist.
  9. 09Lieferung und Ansprechperson für die Warenannahme klären, inklusive Zeitfenster.
  10. 10Übergabe organisieren: Ware nach Personen vorsortieren und die Grössenliste als Kontrolle danebenlegen.

Wie viele Garnituren pro Person sind sinnvoll?

Die Anzahl hängt davon ab, wie oft die Kleidung gewaschen werden muss. Diese Werte haben sich in der Praxis bewährt.

EinsatzGarnituren je PersonBegründung
tägliches Tragen, schmutzige Arbeit3 bis 4eine an, eine in der Wäsche, eine in Reserve
tägliches Tragen, sauberes Umfeld2 bis 3Wäsche wöchentlich möglich
gelegentlich, Kundentermine1 bis 2geringe Waschfrequenz
Besucher und AushilfenPool in Standardgrössennicht personenbezogen

Welche Fehler kosten am meisten Geld?

Diese fünf Punkte führen regelmässig zu Nachbestellungen, und eine Nachbestellung ist immer teurer als die ursprüngliche Bestellung.

  • Zu knapp kalkulierte Mengen. Eine Nachbestellung von fünf Teilen liegt in der kleinsten Mengenstufe und kostet pro Stück deutlich mehr.
  • Grössen geschätzt statt abgefragt. Erfahrungsgemäss stimmt jede fünfte geschätzte Grösse nicht.
  • Keine Reserve für neue Mitarbeitende eingeplant. Planen Sie den Bedarf für ein Jahr, nicht für den heutigen Stand.
  • Vier kleine Bestellungen über das Jahr verteilt statt einer grossen. Der Einrichtungsaufwand für die Veredelung fällt jedes Mal neu an.
  • Farbe gewählt, die im Folgejahr nicht mehr im Sortiment ist. Fragen Sie nach, ob ein Artikel als Dauersortiment geführt wird.

Was gehört in die Anfrage, damit die Offerte stimmt?

Je vollständiger die Anfrage, desto genauer die Offerte und desto weniger Rückfragen. Nützlich sind: die Artikel oder zumindest die Produktgruppe, die Gesamtmenge je Artikel, die Grössenverteilung, die gewünschte Logoposition, das Logo als Datei und Ihr Wunschtermin.

Wenn die Grössenverteilung noch nicht feststeht, schicken Sie die Anfrage trotzdem. Wir rechnen die Offerte auf Basis der Gesamtmenge, die Verteilung können Sie bis zur Freigabe nachreichen.

Nennen Sie uns auch den Termin, auf den es hinauslaufen soll. Wir prüfen vor der Offerte, ob er erreichbar ist, statt Sie später zu enttäuschen.

Wann lohnt sich ein Kundenkonto?

Ein Konto lohnt sich, sobald Sie mehr als einmal bestellen. Ihre Logos und Lieferadressen sind hinterlegt, frühere Aufträge lassen sich nachschlagen, und Nachbestellungen dauern Minuten statt eines halben Vormittags.

Dazu kommt der finanzielle Teil: Neue Geschäftskunden erhalten 5 Prozent auf die erste Bestellung, gültig 30 Tage ab Eröffnung des Kontos. Ab einem Jahresumsatz von CHF 10’000 greift zusätzlich das Treueprogramm.

Häufige Fragen

Wie viele Arbeitskleidungs-Garnituren braucht eine Person?
Bei täglichem Tragen in schmutziger Umgebung drei bis vier Garnituren, in sauberem Umfeld zwei bis drei. So kann gewaschen werden, ohne dass jemand ohne Kleidung dasteht.
Wie ermittle ich die Grössen für mein Team?
Schriftlich abfragen und dabei die Grössentabelle des jeweiligen Herstellers mitschicken, denn Konfektionsgrössen unterscheiden sich zwischen Marken deutlich. Bei Unsicherheit lohnt sich eine Musterbestellung vorab.
Wie lange vorher muss ich bestellen?
Rechnen Sie mit sechs Wochen von der Anfrage bis zur Übergabe, bei Sondergrössen oder Sonderfarben mit acht Wochen.
Lohnt sich eine Musterbestellung?
Wenn Passform oder Materialqualität unklar sind, ja. Sie kostet etwa eine Woche und verhindert im Zweifel eine Fehlbestellung für das gesamte Team.
Ist eine grosse Bestellung günstiger als mehrere kleine?
Deutlich. Der einmalige Einrichtungsaufwand der Veredelung fällt bei jeder Bestellung neu an, und grössere Mengen erreichen günstigere Preisstufen. Der Jahresbedarf auf einmal bestellt ist die günstigste Variante.

Passend dazu

Offerte in 24–48 h

Fragen zu Ihrem Projekt?

Schreiben Sie uns, was Sie brauchen. Sie erhalten eine Offerte mit Visualisierung Ihres Logos.

Anfrage